Patrozinium in der St.-Anna-Kapelle in Wolfersdorf
Am Fest "Joachim und Anna", den Eltern der Muttergottes Maria, feierte am Sonntag seit nunmehr 36 Jahren der Kapellenbauverein Wolfersdorf nach altem Brauch den Namenstag ihrer Dorfkapelle St. Anna, mit einem Patroziniumsfest, mit anschließender weltlichen Kirchweihfeier im Gerätehaus der örtlichen Feuerwehr Wolfersdorf. Eingeleitet wurde das Fest mit einem Gottesdienst vor der mit blumengeschmückten Kapelle zu Ehren von St. Anna, zelebriert von Pfarrvikar Matthias Tang. Den Volksgesang begleitete Simon Raab am Keyboard.
1. Vorsitzende Claudia Lex hieß alle im Namen des Vereines willkommen, besonders Vikar Matthias Tang und Bürgermeister Hans Laumer mit Ehefrau Marion. "Liebe Mitmenschen, ich finde, das ist ein sehr schöner Einstieg, denn das ist ja eigentlich das Wichtigste: Dass wir Mitmenschen sind, denn es macht deutlich, dass das Leben nur mit anderen Menschen funktioniert. Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht andere, um zu existieren. In unserer Dorfgemeinschaft ist das sichtbar. Was wäre der Kapellenbauverein ohne die Feuerwehr, ohne die Unterstützung der Gemeinde Zandt und ohne die Treue seiner MItglieder. Es geht nur Miteinander", betonte sie. "Unser Feuerwehrfest hat sehr deutlich gezeigt, was so ein kleines Dorf wie das unsere alles auf die Beine stellen kann, wenn alle mithelfen. Bei diesem Patrozinium soll auch die Gemeinschaft und das Miteinander im Mittelpunkt stehen. Miteinander Gottesdienst feiern, im Anschluss essen, trinken, reden und lachen!" In diesem Sinne übergab Claudia Lex das Wort an Vikar Matthias, "der nun zusammen mit uns den Gottesdienst feiert"! Ihrer Begrüßung schloss sich auch Vikar Matthias herzlich an.
Simon Raab aus Harrling begleitete den Volksgesang am Keyboard, die Lesung trug 2. Vorsitzende Stefanie Kargl vor und in seiner Predigt ging der Priester auf ein Gleichnis von Jesus ein, das von auf guten und schlechten Fischen im Netz handelte. Die Fischer sammelten die vollen Netze ein, zogen sie an Land, setzten sich hin und warfen die guten Fische in Körbe, die schlechten aber warfen sie weg. Versuchen wir, selbst ein guter Fisch zu sein", so Vikar Matthias "Nicht auf andere zeigen, sondern auf sich selbst zu schauen!" Die anschließenden Fürbitten, in die die Mitglieder der FFW Wolfersdorf und des Kapellenbauvereines auch miteingeschlossen waren, verlas 1. Vorsitzende Claudia Lex.
Mit dem Lied "Wer glaubt ist nie allein", endete der festliche Gottesdienst. Nun richtete Vorsitzende Claudia Lex Worte des Dankes an alle, besonders an Vikar Matthias für die Gottesdienstfeier und auch weil er gerne zu den Freitags-Gottesdiensten der Kapelle komme, sie bedankte sich bei den treuen Gottesdienstbesuchern an den Freitagen. Einen herzlichen Dank richtete sie auch an die Gemeinde Zandt, die den Verein immer großartig unterstütze, neben Mäh- und Kehrarbeiten habe man auch einen Zuschuss von 1.000 Euro für Renovierungsarbeiten an der Kapelle bekommen."Ein herzliches Vergelts Gott dafür!" Dankesworte sprach sie auch Markus Lex aus, der in den Osterferien den Glockenturm außen erneuerte; ebenso an Norbert Attenberger für die Malerarbeiten an der Kapelle; auch Thomas Kargl galt ihr Dank, der das wunderschöne Totengedenkbrett des Vereines gestaltet hat, das beim Gedenkstein zusammen mit dem Totengedenkbrett der FFW Wolfersdorf nun seinen Platz nahe der Kapelle gefunden hat.. "Auch dies alles ist ein Symbol der tollen Gemeinschaft unserer Vereine, für die ich ebenfalls vielmals Danke sage!" Dankesworte richtete Claudia Lex auch an alle von der Vorstandschaft des Kapellenbauvereines, die sich das ganze Jahr über mit ihr um die Kapelle kümmern; auch Ingrid Raab für die Spende der Blumen für die Anpflanzung und Rosi Stelzl für die laufende Berichterstattung galt ihr Dank.
"Danke auch an alle, die heute Kuchen, Salate, Häppchen und andere Leckereien für unsere weltliche Feier gespendet haben! Nach dem Segen des Priesters ziehen wir um ins FFW-Haus. Dort gibt es ein reichhaltiges Buffet, Getränke, Kaffee und Kuchen, sowie Kuchenpäckchen zum Mitnehmen, gegen eine Spende. Das Geld kommt dem Kapellenbauverein zugute. Nun wünsch ich euch ein schönes, gemütliches Beisammensein, danke für euer Kommen und bitte Matthias spende uns nun den Segen!" Pfarrvikar Matthias erteilte nun anschließend über alle seinen Segen.
Im Anschluss wurde im FFW-Haus das weltliche Kirchweihfest, bei harmonischer Unterhaltung und mit essen und Trinken gefeiert.
Text und Foto: Rosi Stelzl
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