Prächtig geschmückt präsentierte sich am Fest "Maria Himmelfahrt" die Zandter Marienkirche an ihrem Namenstag; den Gottesdienst zelebrierten Pfarrer P. Joseph, sein Mitbruder Pater Arockta Doss, MSFS und Gemeindereferent Franz Strigl., musikalisch mitgestaltet von den "Godlmusikanten". Lesungen und Fürbitten trugen Christine Wenzl und Kathrin Brunner vor
Unter Glockengeläut zogen sie zusammen mit den Ministranten in das Gotteshaus ein und Pater Joseph begrüßte alle herzlich zum Hochfest der Aufnahme Mariens mit Leib und Seele in den Himmel. "Es ist heute auch ein besonderer Gottesdienst, denn es werden drei neue Ministranten, Leonie Hartmann, Tobias Hartmann und Sophie Preis aufgenommen. Ich danke ihnen für ihre Zusage und auch den Eltern. Leider müssen wir auch von einer Ministrantin, von Eva Brunner, Abschied nehmen und von Gemeindereferenten Franz Strigl.
Jahrelang hat Franz Strigl als Gemeindereferent seinen Dienst getan, wofür ihm großer Dank gebührt. Wir wünschen ihm alles Gute und Gottes Segen".
Anschließend segnete Pfarrer P.Joseph die Kräuter und besprengte sie mit Weihwasser.
"Zeichen der Hoffnung und des Trostes, so wird Maria im heutigen Tagesgebet genannt", so der Priester in seiner Predigt. "Das ist der Sinn dieses Hochfestes: Es will uns mitten in den Bedrängnissen unserer Zeit Hoffnung und Trost geben, durch einen Menschen mit Leib und Seele, durch ein konkretes Angesicht, in das ich schauen, mit dem ich sprechen, das mir das Herz aufschließen kann. Das heutige Hochfest ist ein Fest des gläubigen Volkes. Aus der Heiligen Schrift wissen wir, dass Maria ganz bewußt Ja gesagt hat zu dieser außergewöhnlichen Schwangerschaft. Wir wissen, dass sie das Geheimnis ihres Kindes erahnt hat und mit Gottes Wirken im großen Lobgesang des Magnificat in inneren Zusammenhang gebracht hat. Maria hat all das in ihrem Herzen immer wieder erwogen und ihren Sohn überall hinbegleitet, bis unter das Kreuz. So ist das Fest Maria Himmelfahrt zutiefst ein Fest des betenden Volkes. Knotenlöserin, immerwährende Hilfe, Trösterin der Betrübten, so haben die Menschen Maria benannt. Das sind unzählige Namen, die alle nur das eine ausdrücken, dass wir zu Maria kommen können in jeder Lebenslag, in jeder Not, in jeder Verstrickung, ja, in jeder irdischen Unmöglichkeit und Aussichtslosigkeit!"
Nach seiner Predigt stellte P. Joseph die neuen Ministranten vor und überreichte ihnen nach ihrem gemeinsamen Gebet das Ministrantenkreuz, segnete sie und hieß sie willkommen und Eva Brunner dankte er zum Abschied für ihre Dienste am Altar. Die Kirchgänger spendeten ihnen viel Applaus.
PGR-Mitglied Erna Baumgartner richtete gegen Ende der Feier einige Worte an die Gläubigen. "Die kirchliche Feier ist ein Tag, an dem wir dankbar auf das schauen, was unsere Kirche Maria Himmelfahrt uns bedeutet: Sie ist ein Ort der Begegnung, des Gebets, der Gemeinschaft, des Trostes und der Freude. Das Kirchweihfest ist ein wichtiger Bestandteil unseres Gemeindelebens, deshalb danke ich allen, die dieses Fest mit uns feiern. Besonders danke ich Pater Joseph und Pater Doss, sowie Fraz Strigl für die Gottesdienstfeier und den Godlmusikanten; dem OGV für die Kräuterbuschen und den PGR/KV-Mitgliedern und Martina für das Schmücken der Kirche."
Sie bedankte sich zudem bei Eva Brunner für deren Dienst am Altar. mit einem Geschenk "Ich wünsche Dir alles Gute und Gottes Segen. Verabschieden und Danke sagen möchte ich auch unserem Gemeindereferenten Franz Strigl, der uns immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Franz, du hast mit uns schöne Wortgottesdienste gefeiert, Kreuzwegandachten, Pilgerfahrten unternommen und hast dich den Kindern gewidmet. Die ganze Pfarrgemeinde und besonders die Kinder sagen dir Vergelts Gott und wünschen dir im Ruhestand Gesundheit, Freude und Erfüllung in deinem neuen Lebensabschnitt. Im Namen von PGR/KV darf ich dir ein Brotzeitkörbchen und eine Spende für dein Projekt in Afrika überreichen". Den Dankesworten schloss sich Pfarrer P.Josef an und alle Ministranten überreichten Franz Strigl je eine Sonnenblume.
Abschließend ihrer Rede lud Erna Baumgartner alle zum Pfarrfest ein.
Nun ergriff Franz Strigl das Wort, dankte für die ehrenden Worte, für die Geschenke und für die gemeinsame Zeit, für das Vertrauen und für die zahlreichen Begegnungen, die er hier erleben durfte. "Ich durfte vor allem mit Kindern und Jugendlichen dieser Gemeinde arbeiten, sie auf den Weg zur Erstkommunion und zur Firmung begleiten, mit ihnen Glauben entdecken, Fragen stellen, gemeinsam beten, lachen und auch manchmal stille werden, auch Schülergottesdienste feiern. Ein herzliches Vergelts Gott allen für die Unterstützung und Offenheit. Für jede helfende Hand, jedes offene Ohr, jedes freundliche Wort, danke ich euch von Herzen! Möge Gottes Segen euch weiterhin begleiten, in eurer Arbeit, eurem Glauben und eurem Miteinander. Vergelts Gott und aus Wiedersehen! Ich wohne nun in Furth und gerne komme ich, wenn ich gebraucht werde!"
Die Ministranten und Pater Joseph erhielten zum Schluss je ein T-Shirt überreicht und mit dem Lied "Großer Gott wir loben dich" und dem Segen des Priesters endete der Patroziniumsgottesdienst in der Marienkirche.
Text und Fotos: Rosi Stelzl