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Vorstellungsgottesdienst der Firmkinder

Am Wochenende 31.01./01.02.2026 stellten sich bei drei Gottesdiensten die Firmlinge aus Zandt, Altrandsberg und Harrling namentlich den Gottesdienstbesuchern vor, sie  erhalten heuer das Sakrament der  Firmung. Als Zelebrant stand Vikar Matthias Tang am Altar und die Firmlinge  gestalteten die Feier mit, trugen Lesungen und Fürbitten vor.

„Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen“. Das ist das Leitwort heuer bei der Firmung, so Matthias Tang.
„Liebe Firmlinge,  wer von euch würde freiwillig in ein Haus ziehen, das noch gar nicht gebaut wird?  Wahrscheinlich niemand. Und trotzdem sagt die Bibel heute etwas Erstaunliches: „Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen.
Was meint ihr: Können Steine Gefühle haben? Können sie wachsen? Sich verändern?  Ihr seid keine fertigen Steine. Ihr seid lebendig. Ihr seid in Bewegung. Und euer Leben ist noch eine Baustelle!
Baustelle: Dieses Wort klingt erst einmal nach Lärm, Dreck, Umleitungen und Chaos. Nach etwas, das nervt, das aufhält, das noch nicht fertig ist. Und trotzdem steht am Eingang jeder Baustelle ein Schild, das Hoffnung macht: Hier entsteht etwas Neues.
#BaustelleLeben: – das ist das Leitwort der Firmaktion 2026. Es trifft ziemlich genau das, was viele von euch gerade erleben. Denn euer Leben ist nicht fertig. Und das muss es auch gar nicht sein.
Ihr Firmlinge seid gerade mitten in einer wichtigen Bauphase. Ihr trefft Entscheidungen: Wer will ich sein? Was ist mir wichtig? Wem vertraue ich? Manches fühlt sich stabil an, anderes wackelt. 
Und vielleicht kennt ihr das auch: Manchmal fühlt sich das Leben an wie eine Baustelle, auf der zu viele gleichzeitig reinreden. Oder wie eine, auf dem plötzlichen Baustopp ist: weil etwas schiefgelaufen ist, weil Kraft fehlt, weil Sorgen oder Krisen dazwischenkommen. Auch das gehört zu #BaustelleLeben dazu. Firmung heißt nicht: Jetzt ist alles fertig.
Firmung heißt: Gott sagt Ja zu eurer Baustelle. Und er sagt: Ich baue mit dir. Der Heilige Geist ist dabei kein Zaubertrick, der plötzlich alles leicht macht. Er ist eher wie ein Bauleiter: Er ermutigt, er erinnert an den Plan, er gibt Kraft, dranzubleiben, auch wenn es anstrengend wird.
Und noch etwas ist wichtig bei jeder Baustelle: Man baut nie allein. Zum Haus der Kirche gehören viele „lebendige Steine“ . Jede und jeder von euch ist so ein Stein: mit eigener Form, eigener Farbe, eigener Geschichte.
Kirche ist keine fertige Luxusvilla. Sie ist eine Baustelle. Manchmal laut. Manchmal chaotisch. 
Liebe Firmlinge, lasst euch nicht einreden, dass euer Leben erst dann wertvoll ist, wenn alles glatt läuft. Euer Leben ist wertvoll, weil Gott darin am Werk ist. Mitten im Staub. Mitten im Lärm. Mitten im Unfertigen.
#BaustelleLeben heißt: Ich darf wachsen. Ich darf Fehler machen. Ich darf neu anfangen. Und ich darf darauf vertrauen, dass Gott mit mir Zukunft baut“.
 

Text und Fotos: Rosi Stelzl

Fotoserien

Vorstellungsgottesdienst Firmkinder 2026 (DO, 05. Februar 2026)

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Veröffentlichung

Do, 05. Februar 2026

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