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Patrozinium mit Neuaufnahme von drei Ministrantinnen in Zandt

Mit einem festlichen Gottesdienst feierten die Zandter am Samstag, dem Fest Mariä Himmelfahrt, das Patrozinium ihrer Marienkirche, zelebriert von P. Joseph Santhappan MSFS, mitgestaltet von den Godlmusikanten. Und neue Ministranten wurden auch aufgenommen. Der OGV bot Kräuterbüschl zum Kauf an. Im An-
schluss an den Gottesdienst schloss sich das Pfarrfest beim Pfarrheim St. Josef an, mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen, heiterer Unterhaltung und mit Kinderschminken.
„Heute feiern wir das Fest Maria Himmelfahrt zugleich auch das Patrozinium unserer Kirche und zu diesem Festtag möchte ich euch alle herzlich begrüßen“ so Pater Joseph in seiner Einleitung. Mariä Himmelfahrt sei kein Fest einer fernen, weltentrückten Heiligen, so der Priester in seiner Predigt. Ein Feiertag als Fest für die eigene Hoffnung. „Es ist ein Fest unserer eigenen Hoffnung: Gott lässt den Menschen, den er liebt, nicht im Tod zurück. Maria zeigt uns, wie ein Leben im Vertrauen auf Gott gelingen kann – mit offenen Händen, einem mutigen Ja und der Bereitschaft, anderen Hoffnung zu bringen. Und sie weist uns den Weg zu jenem Himmel, der schon heute beginnt und einmal unsere endgültige Heimat sein wird. Das beginnt schon mit ihrem einfachen Ja. Kein großes Programm. Maria war keine Frau der großen Worte. Sie war eine Frau der offenen Hände. Vielleicht ist genau das heute das Schwierigste. Wir wollen alles absichern. Alles kontrollieren. Alles planen.“ Aber Gott lasse sich nicht tracken. Maria wusste: Gott geht mit. Und das genügte ihr. „Maria zeigt uns den Weg.“ Sie sei wie ein Wegweiser. Ein Wegweiser ist nie das Ziel. Aber ohne ihn findet man das Ziel oft nicht.
Man brauche nicht nur Medikamente für den Körper, sondern auch Nahrung für die Seele: ein gutes Wort, ein Gebet, einen Besuch, eine Umarmung, Zeit füreinander. Maria erinnert uns daran: Der Himmel beginne nicht erst nach dem Tod. Er beginne überall dort, wo Menschen lieben, vergeben, trösten, teilen und Hoffnung schenken. „Da öffnet sich schon jetzt ein Stück Himmel“, so der Pater. Und schließlich dürfe man an diesem Fest nach vorne schauen. Maria sei uns vorausgegangen. Nicht als unerreichbare Heilige auf einem Sockel, sondern als Schwester im Glauben. Sie zeige: Der Tod ist keine Sackgasse. Er ist die Tür, durch die Gott uns heimholt.
Gefeiert werde heute Marias Ankunft bei Gott. Das sei keine billige Vertröstung. „Das sei das Herz unseres Glaubens. Darum feiern wir heute nicht den Abschied
Marias von der Erde. Wir feiern ihre Ankunft bei Gott“, sagte der Geistliche.
Nach seiner Predigt nahm P. Joseph neue Ministranten als Altardiener auf: Anja Früchtl, Sonja Früchtl und Paula Baumgartner, überreichte ihnen das Ministrantenkreuz und ein T-Shirt und segnete sie. Verabschiedet wurde nach dreijährigem Ministrantendienst Nina Kehl und ihr vielmals gedankt für ihre zuverlässigen Altardienste.
Im Anschluss segnete P. Joseph die Kräuter und besprengte sie mit Weihwasser. Im Namen des PGR/KV hieß anschließend Erna Baumgartner alle zum Patrozinium willkommen.
Nach dem Gottesdienst trafen sich alle beim Pfarrheim zur weltlichen Kirchweihfeier. 

 

Text: Rosi Stelzl; Fotos: Rosi Stelzl und Erna Baumgartner

Fotoserien

Patrozinium Zandt 2026 mit Ministrantenaufnahme (SA, 15. August 2026)

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Veröffentlichung

Sa, 15. August 2026

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